Is this tomorrow?
NATURE / INDIVIDUALISM / AESTHETICS OF TRANSFORMATION
Malerei / Grafik / Video
Parallel Vienna 2025 – COOP Statement
Pavillon 13 / 2. Stock / Raum 206
Elisabeth Schutting / Albin Schutting
Raumansicht, Parallel Vienna 2025, Otto-Wagner-Gelände, Wien
Stabile Weltbilder existierten nicht mehr. Sie sind einem ständigen Wandel, einer dynamischen Verflechtung unterworfen. Unsere Alltagswahrnehmung von Natur, historischen und sozialen Ereignissen scheint in Auflösung zu sein. Landschaft und Natur in den Bildern von Albin Schutting und Elisabeth Schutting sind Träger von gesellschaftlichen wie persönlichen Themen; ihre Dar-stellungen erzeugen Stimmungen – der Blick in die Landschaft und die Natur kann als Blick in die Zukunft gedeutet werden. Ausgehend von ihrer Betrachtungsweise auf Natur in Form von Land-schaft, Lebewesen und Pflanzenwelt, bringen die Künstlerin und der Künstler jeweils individuelle Werke in das Projekt ein.
Zentrales Element der Präsentation ist ein Video, das je ein Bild der beiden als Grundlage hat. Die digitalisierten Werke werden in einer gemeinsam entwickelten Videoarbeit, zusammengeführt und transformiert. Das eine fügt sich ins andere, löst sich auf, wird in ein anderes Bild, eine ande-re Sicht auf die Welt gewandelt. Nicht nur formal auch inhaltlich geht es um ein fluides Weltbild. Die Videoarbeit ist als Metapher für eine sich ständig wandelnde Welt/Natur zu verstehen – dem menschlichen Einfluss darauf und der Verantwortung dafür.
Diese gemeinsame Arbeit stellt die Frage nach dem Wert des Individuums und seiner Repräsentation in der Kunstwelt und ebenso in sozialen, ökologischen wie ökonomischen Lebensbereichen.
Stable worldviews no longer exist. They are subject to constant change and dynamic interdepen-dence. Our familiar perception of nature, historical and social events seems to be disintegrating. The central element of the presentation is a video based on a landscape painting by each of the two artists. The digitised works are brought together and transformed in a jointly developed video work. One merges into the other, dissolves, and is transformed into another image, another view of the world.